Nationalpark 20

Kraniche im Nationalpark

Es gibt 15 Kranicharten. Sie sind auf der gesamten Erde mit Ausnahme von Südamerika und der Antarktis verbreitet. Die in Europa heimische Art ist der Graue Kranich (Grus grus). Er fliegt in Höhen von 200 bis 2.000 m und erreicht Fluggeschwindigkeiten von über 100 km/h ...

Der Graue Kranich

Schiefergraues Federkleid und ein leuchtend roter, unbefiederter Fleck auf dem Kopf kennzeichnen den Grauen Kranich.
Jungtiere haben ein schlichtes hellgrau-braunes Federkleid. Der Kopf ist rötlich-sandfarben.

Der Zug

Raues Klima, lange und harte Winter sowie der damit verbundene Nahrungsmangel in den Brutgebieten des hohen Nordens zwingen viele Vögel, unter ihnen auch die Kraniche, ihre Heimat zu verlassen. Kraniche ziehen auf zwei Routen in den Süden.

Kraniche beobachten

Kraniche sind sehr scheue und wachsame Vögel. Sie lassen sich deshalb nur aus größerer Entfernung beobachten. Heben die Kraniche ihre Köpfe, ist das ein Signal. Sie sind beunruhigt, ihre Fluchtdistanz ist unterschritten.

Beobachtungspunkte

Kraniche lassen sich an vielen Orten beobachten - für den geübten Beobachter sind sie nicht zu übersehen oder zu überhören. Wer möglichst dicht an die scheuen Vögel heran möchte, dem seien unter anderem die Beobachtungsorte westlich von Zingst, in Pramort, Bisdorf, Hohendorf oder Zarrenzin empfohlen.

Wissenswertes

Wissenswertes über den Kranich und aktuelle Zahlen zum Zug sind im nahe Bisdorf gelegenen Kranich-Informationszentrum in Groß Mohrdorf, einer Einrichtung von Kranichschutz Deutschland (NABU, WWF, Lufthansa), zu erfahren.